13.05.2026
Rund 400 Freiwillige feiern ihr Engagement auf dem Bremer Marktplatz
Aktionstag der Freiwilligendienste zeigt, wie viel Energie, Einsatz und Gemeinschaft in jungen Menschen steckt
Rund 400 Freiwillige kamen am 13.05.2026 auf dem Bremer Marktplatz zusammen, um beim Aktionstag der Freiwilligendienste ihr Engagement zu feiern und sichtbar zu machen. Die Bremer Sportjugend war gemeinsam mit acht weiteren Trägern sowie der Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligendienste (LAG) vor Ort und beteiligte sich aktiv am Aktionstag. Gemeinsam stand der Tag ganz im Zeichen von Wertschätzung, Austausch und Begegnung.
Auch das regnerische Wetter konnte der Stimmung nichts anhaben: Die geplante Rede von Bürgermeister Andreas Bovenschulte wurde kurzfristig in die Obere Rathaushalle verlegt. Dort nahm er sich Zeit für die Freiwilligen, bedankte sich für ihren Einsatz und betonte, wie wichtig ihr Engagement für das gesellschaftliche Miteinander ist. Gerade weil Freiwilligendienste auf eigener Entscheidung beruhen, sei dieser Einsatz besonders stark und wertvoll.
Im Gespräch mit den Freiwilligen wurde deutlich, welche Themen sie im Alltag beschäftigen. Viele Fragen drehten sich um Wohnen, Mobilität mit dem ÖPNV, die finanzielle Situation sowie die Höhe des Taschengeldes. Der direkte Austausch mit dem Bürgermeister bot Raum für offene Fragen und ehrliche Einblicke. Gleichzeitig wurde deutlich: Auch wenn nicht alle Wünsche kurzfristig umgesetzt werden können, steht die Anerkennung des Engagements klar im Mittelpunkt.
Auf dem Marktplatz selbst wurde der Aktionstag lebendig und vielseitig gestaltet. Die Stände der Träger luden zum Mitmachen, Ausprobieren und Austauschen ein. Ob beim Bobbycar-Rennen, am Smoothiebike oder beim Gestalten von Buttons und Armbändern – überall ging es um Gemeinschaft, Spaß und Begegnung auf Augenhöhe. Als kleine Wertschätzung gab es für die Freiwilligen Eis und Trinkflaschen.
Der Aktionstag machte deutlich, wie vielfältig Freiwilligendienste in Bremen gelebt werden – und wie viel Motivation, Verantwortung und Gemeinschaftsgefühl in den jungen Freiwilligen steckt.
