Menschen hinter der Bremer Sportjugend
Jede Geschichte ist anders – doch alle verbindet die Begeisterung für Sport, Gemeinschaft und Engagement. Lerne Menschen kennen, die die Bremer Sportjugend mitgestalten und erzählen, was sie bewegt.



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Jede Geschichte ist einzigartig. Wähle einen Bereich aus und erfahre aus erster Hand, wie Menschen die Bremer Sportjugend erleben und mitgestalten.

Lotte
Trainerin, Spielerin und Staffelleiterin, außerdem hat sie den DFB-Ehrenamtspreis erhalten.
Ich bin Lotte, bin 24 Jahre alt und studiere Geographie Vollfach-Bachelor an der Universität Bremen.
Meinen Freiwilligendienst habe ich beim Fußballverein Bremer Sport Club e.V. Hastedt (kurz BSC Hastedt) in der Fußballabteilung im Jahr 2023/2024 gemacht. Vormittags war ich an der Grundschule am Alten Postweg (damals direkt gegenüber vom Fußballplatz), nachmittags dann im Verein. Bei der Bremer Sportjugend war ich außerdem Staffelsprecherin.
Beim FC Union 60 Bremen spiele ich seit 2014 in einer Mädchenmannschaft, mittlerweile bei den 1. Frauen. Seit 2018 bin ich Trainerin der Mädchen und habe sie von der E-Jugend bis zur B-Jugend begleitet und weiterentwickelt. Ab Sommer 2026 übernehme ich die neue F-Juniorinnen-Mannschaft ganz allein – eine neue Herausforderung, auf die ich mich freue.
Seit Sommer 2024 bin ich zudem ehrenamtlich im Frauen- und Mädchenausschuss des Bremer Fußballverbands aktiv, mit dem Ziel, den Frauen- und Mädchenfußball weiterzuentwickeln. In der Saison 25/26 war ich Staffelleitung der E-Juniorinnen; seit dieser Saison verantworte ich „Junge Perspektiven“, „Beteiligungsformate“ und die Umsetzung der Kampagne „Alle Mädels auf’n Platz!“
Für mein Engagement wurde ich vom DFB ausgezeichnet: mit dem DFB-Ehrenamtspreis und dem Titel „Fußballheldin 2026“ für junges Ehrenamt.
Mein Engagement
Leidenschaft weitergeben
Fußball begeistert mich – und genau diese Begeisterung möchte ich an junge Spielerinnen weitergeben. Als Trainerin ist es mir wichtig, Teamgeist, Zusammenhalt und die Freude am Sport zu fördern. Gemeinsam wachsen, Ziele erreichen und Erfolge feiern – das motiviert mich jeden Tag aufs Neue.
Mehr als nur Fußball
Frauenfußball bedeutet für mich weit mehr als das Spiel auf dem Platz. Er steht für Gleichberechtigung, Selbstbestimmung und die Chance, junge Mädchen zu stärken. Ich möchte ihnen zeigen, dass sie mit Mut, Ausdauer und Teamgeist ihre Ziele erreichen können – im Sport und im Leben.
Besondere Momente
Zu meinen schönsten Erfolgen zählen mehrere Meistertitel als Spielerin und Trainerin sowie der Aufstieg in die Verbandsliga. Ein besonderes Highlight war die Auszeichnung als Fußballheldin 2026 – damit verbunden ist eine anstehende Reise nach Barcelona, die ich gemeinsam mit anderen engagierten Fußballheld:innen erleben darf.

Nachgefragt
bei Lotte
Mit diesen Fragen lernst du Lotte noch besser kennen und erfährst, was ihr Engagement für sie bedeutet.
Nach dem Abitur wusste ich noch nicht, ob ich Sport oder Geographie studieren möchte – beide Richtungen interessieren mich. Da ich Fußball liebe und er mich mein ganzes Leben begleitet, habe ich mich für ein FWD im Sport entschieden und bin über die Bremer Sportjugend als Träger fündig geworden, die eine eigene Plattform für FWDler:innen im Sport anbietet. Eigentlich wollte ich mein FSJ bei Werder Bremen, meinem absoluten Lieblingsverein, oder beim Bremer Fußball-Verband machen – das hat leider nicht geklappt, und so bin ich beim Bremer Sport-Club e.V. in Hastedt gelandet.
- Verantwortung übernehmen
- Vor Gruppen stehen
- Sich ehrenamtlich engagieren
-
Selbstbewusstes Auftreten und Zuwachs an Selbstvertrauen
-
Persönlichkeitsentwicklung
Ich bin heute Trainerin, da Fußball meine Leidenschaft ist, die mich mein ganzes Leben lang schon begleitet. Diese Leidenschaft möchte ich gerne an Mädchen weitergeben und somit den Frauenfußball weiterentwickeln.
Mein damaliger B-Juniorinnen-Trainer hat mich gefragt, ob ich einen Trainerschein machen möchte, da der DFB fünf Gutscheine an neue Trainer:innen verlost – diesen habe ich 2019 gewonnen. Im selben Jahr habe ich mit der DFB-C-Lizenz begonnen, die ich durch Corona unterbrechen musste. Während meines FWD konnte ich sie wiederholen und 2024 erfolgreich abschließen – darauf bin ich sehr stolz.
Am meisten Freude macht mir, die Entwicklung der Mädels über die Jahre zu sehen – fußballerisch wie persönlich. Zu erleben, wie aus anfänglicher Unsicherheit Selbstvertrauen wird, und mitzuerleben, wie Teamgeist und Ausdauer sie auch abseits des Platzes stärker machen, ist für mich die größte Bestätigung meiner Arbeit.
Des Weiteren macht es mir Spaß, den Mädels meine Leidenschaft für das Fußballspielen und den Spaß am Fußballspielen weiterzugeben. Zudem habe ich durch das Fußballspielen erfahren und mir gezeigt, dass man mit Teamgeist, Ausdauer und der richtigen Einstellung jedes Ziel erreichen kann.
Besonders in Erinnerung bleiben mir die Staffelmeisterschaft der C-Juniorinnen (2024/25), der Landesmeistertitel (2025/26) und das Erreichen des Finales der Norddeutschen Vereinsmeisterschaft. Mein größtes Erlebnis überhaupt war aber die Auszeichnung als „Fußballheldin 2026“ – ich freue mich schon riesig auf die Reise nach Barcelona Ende September/Anfang Oktober 2026 mit den anderen Fußballheld*innen.
Der Freiwilligendienst hat mich vor allem im Umgang mit Verantwortung geprägt – etwa als Staffelsprecherin bei der Bremer Sportjugend, aber auch durch die Vereinsadministration und die Planung und Durchführung einer Schulfußball-AG für Anfängerinnen. Ich habe gelernt, selbstbewusster aufzutreten und mich durchzusetzen. Genauso wichtig war mir, viele nette Menschen kennenzulernen – FWDler:innen, Lehrer:innen, Trainer:innen und das Team der Bremer Sportjugend – und dabei zu spüren, wie viel Spaß Ehrenamt im Sport machen kann. Mir ist dadurch besonders bewusst geworden, wie wichtig ehrenamtliches Engagement für Vereine und Schulen ist: Ohne Ehrenamtliche könnten Kinder und Jugendliche ihren Sport und ihre Leidenschaft gar nicht in diesem Maße ausleben.

Max
Vom Freiwilligendienst ins Ehrenamt
Mein Name ist Max und ich bin Student an der Universität in Oldenburg. Vor meinem Studium habe ich einen Freiwilligendienst im Sport gemacht und so die Bremer Sportjugend kennengelernt. In meinem FSJ habe ich mich als Sprecher meiner Staffel 2023/24 engagiert und unterstütze seit Ablauf meines FWDs auf den Seminarfahrten als Referent. Außerdem bin ich Teil des Vorstands der Bremer Sportjugend und arbeite dort an der Weiterentwicklung der Freiwilligendienste im Sport sowie an der Förderung von Jungem Engagement.
Meine Highlights
Das macht mir besonders Spaß
Die Arbeit mit motivierten jungen Menschen, die sich engagieren, Neues ausprobieren und gemeinsam etwas bewegen möchten. Es begeistert mich, sie auf ihrem Weg zu begleiten und ihre Ideen wachsen zu sehen.
Das motiviert mich
Zu erleben, wie junge Menschen Verantwortung übernehmen, ihre eigenen Ideen einbringen und aktiv mitgestalten. Besonders schön ist es, wenn ihre Stimmen gehört werden und sie merken, dass ihr Engagement wirklich etwas bewirken kann.
Meine Highlights
Besonders erfüllend ist es für mich, Freiwillige während ihres Freiwilligendienstes zu begleiten und ihre persönliche Entwicklung mitzuerleben – wenn aus anfänglicher Unsicherheit Selbstvertrauen wächst und aus Engagement neue Perspektiven entstehen.

Nachgefragt
bei Max
Mit diesen Fragen lernst du Max noch besser kennen und erfährst, was sein Engagement für ihn bedeutet.
Ich setze mich besonders für die Förderung der Freiwilligendienste im Sport sowie für Junges Engagement ein. Beide Bereiche eint, dass sie jungen Menschen die Möglichkeit geben, persönlich zu wachsen und gleichzeitig ein wichtiges Fundament für die Arbeit von Sportvereinen & -verbänden in Bremen und Bremerhaven bilden.
Ich bin der Meinung, dass die Stimme junger Menschen bei Entscheidungen aller Art Berücksichtigung finden muss. Die Vorstandsarbeit gibt mir die Möglichkeit, diese Stimme in Entscheidungsprozesse einfließen zu lassen.
Mein Engagement hat großen Einfluss auf mich als Person. In vielen Bereichen des Alltags oder in der Uni kann ich auf das zurückgreifen, was mich mein Engagement gelehrt hat. Allen voran bin ich sicherer geworden in herausfordernden Situationen des Alltags und habe mir ein selbstbewusstes Auftreten aneignen können.
Wer sich ehrenamtlich engagiert und dabei Verantwortung übernimmt, leistet einen immens wichtigen Beitrag für die Gesellschaft. Was häufig vergessen wird: Auch wir Engagierten profitieren durch unseren Einsatz, indem wir Skills erlernen und verbessern, die uns über unser Engagement heraus weiterentwickeln. Es lohnt sich also doppelt, Verantwortung in einem Ehrenamt zu übernehmen.
Es ist unheimlich wichtig, die Perspektiven junger Menschen in Gremien zu berücksichtigen. Schließlich werden sie die Auswirkungen vieler Entscheidungen am längsten tragen und bringen neue Sichtweisen ein. Vielfältig zusammengesetzte Teams treffen nachweislich bessere Entscheidungen, sodass wir als junge Menschen die Aufgabe haben, uns aktiv mit einzubringen.

Sebastian
Gemeinsam Bildung gestalten
Hallo, ich bin Sebastian und studiere Grundschullehramt. Seit 2026 engagiere ich mich als Referent in der SportASS-Ausbildung. Ich bin dazugekommen, da wir für unsere Jugendlichen eine SportASS-Ausbildung organisiert haben und Daria helfende Hände suchte.
Meine Highlights
Das macht mir besonders Spaß
Kinder und Jugendliche dabei zu begleiten, ihre Stärken zu entdecken, Neues auszuprobieren und ihren eigenen Horizont zu erweitern. Es begeistert mich, wenn sie über sich hinauswachsen und mit Freude dazulernen.
Das motiviert mich
Ein offenes und engagiertes Team, in dem jede Person ihre eigenen Stärken einbringen kann. Gemeinsam Ideen zu entwickeln und voneinander zu lernen, macht das Engagement für mich besonders wertvoll.
Mein Highlight bisher
Meine erste SportASS-Ausbildung zu begleiten und zu erleben, wie schnell die Teilnehmenden miteinander in Kontakt gekommen sind. Zu sehen, wie aus einer Gruppe ein echtes Netzwerk entsteht, war für mich ein ganz besonderer Moment.

5 Fragen an Sebastian
Mit diesen fünf kurzen Fragen lernst du Sebastian noch besser kennen und erfährst, was sein Engagement für ihn bedeutet.
Offenheit neue Dinge auszuprobieren, viele Themen anbietet und im Kontakt mit den jungen Engagierten im Verein bleibt, um gute Bildungsangebote für die Jugendlichen zu schaffen.
Sei mutig! Probiere dich aus. Hier ist ein offenes Team was dich unterstützt, aber dir auch den Freiraum gibt.
Am meisten Spaß macht mir das Thema Spiele anleiten und variieren, aber auch das Thema Aufsichtspflicht mag ich gerne.
Mir macht es Spaß und Freude Entwicklungen zu beobachten, jungen Leute Dinge ausprobieren zu lassen und entsprechende Impulse für eine Wissensaneignung weiterzugeben.
Ich bin zur Jugendbildung der BSJ gekommen, da die Jugendbildungsreferentin, Daria, weitere MitstreiterInnen suchte, als wir gerade eine SportASS für unsere jungen Engagierten im Verein auf die Beine stellen wollten.
Deine Ansprechperson


Moin, ich bin Laura Himmelskamp.
Ich halte die Fäden zusammen und arbeite daran, die Angebote der BSJ weiterzuentwickeln.
E-Mail: l.himmelskamp@bremer-sportjugend.de
Telefon: 0421 – 792 87 20


Moin, ich bin Gerrit Claßen.
Ich begleite Freiwillige durch ihr FSJ oder ihren BFD und unterstütze sie bei ihrer persönlichen Entwicklung.
E-Mail: g.classen@bremer-sportjugend.de
Telefon: 0421 – 792 87 49


Moin,
ich bin Lynn Heitmann.
Ich genieße derzeit meine Elternzeit und bin deshalb vorübergehend nicht erreichbar.



