Kurze Beschreibungen der Seminare bzw. der Zielgruppen

Die Zielgruppen

Unsere Bildungsarbeit richtet sich an folgende Personen:

  • Jugendliche im Alter von 13-26 Jahren
  • MitarbeiterInnen in der Jugendarbeit ( z.B. Jugendleiter-, Jugendtrainer-, Jugendübungsleiter-, Jugendbetreuer-, JugendvorstandsmitgliederInnen )

 

Neben dem sportfachlichen Anteil werden die Themen „Beteiligung und Partizipation Jugendlicher“, „Jugend-Sport-Zivilcourage“ und „Jugendliche im Spannungsverhältnis von Breiten- und Leistungssport“  angeboten.

 

Die weitaus größte Gruppe der TeilnehmerInnen kommt aus den Sportvereinen, weitere Jugendliche dommen aus der offenen Jugendarbeit bzw. aus den Schulen.

 

Aus- und Fortbildung für MitarbeiterInnen in der Jugendarbeit

Diese Fortbildungsserie wird vornehmlich von den Sportvereinen und Fachverbänden wahrgenommen und ist seit Jahren ein äußerst wichtiger Qualifizierungsbaustein. Die Themen für die Wochenendschulungen werden mit den MitarbeiterInnen anhand des aktuellen Bedarfes im Verein/ Verband bzw. ihrer Anforderungen an die Jugendarbeit gemeinsam festgelegt. Inhaltliche Schwerpunkte waren neben der Fachthematik u.a. „Anforderungsprofile an die MitarbeiterInnen in der Jugendarbeit“, „Spezifisches Konflikttraining“, „Ansprüche und Realitäten von Jugendlichen“ sowie „Jugendarbeit und Sportverein“.

 

Jugendleiter/in-Card- Ausbildung

Die Jugendleiter/in–Card–Ausbildung umfasst 50 Stunden. Sie richtet sich an Personen, die Jugendgruppen leiten und betreuen. Inhalte sind u. a.: Altersgemäße Spiele und Spielformen, Grundsätze der Pädagogik, Führungsmodelle, Konfliktmanagement in der Jugendarbeit, Rechtsfragen sowie Planungen von Veranstaltungen. Die Jugendleiter/in-Card ist im gesamten Bundesgebiet anerkannt und berechtigt zur Inanspruchnahme vieler Vergünstigungen im gesamten Bundesgebiet. Die Ausbildungen werden in Wochenend- und Wochenform angeboten.

 

ÜbungsleiterInnen- Ausbildung für ErzieherInnen

In Kooperation mit dem Bildungswerk des Bremer Turnverbandes, dem Senator für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales sowie dem Senator für Bildung und Wissenschaft wird diese Ausbildung seit 2001 durchgeführt. Ziel ist u. a., ÜbungsleiterInnen für das Projekt „Anerkannter Bewegungskindergarten“ zu qualifizieren und somit die Umsetzung der regelmäßigen Bewegungsstunden in den Tageseinrichtungen für Kinder voranzutreiben. Bisher wurden über 80  ÜbungsleiterInnen ausgebildet. Am  7. September startete der diesjährige  Lehrgang.

 

ÜbungsleiterInnen in Ganztagsschulen

Ziel ist, die ÜbungsleiterInnen, die in Ganztagsschulen tätig sind bzw. sein werden, auf ihre Aufgabe vorzubereiten. Die inhaltliche Gestaltung umfasste u. a. folgende Themen: Spiele und Spielformen in diversen Bewegungsräumen, pädagogische und psychologische Grundlagen im Umgang mit Gruppen aus verschiedenen Kulturkreisen bzw. aus verschiedenen Nationen, Konflikttraining und Konfliktlösungen.

 

ÜbungsleiterInnen –Ausbildung mit dem Schwerpunkt „Kinder/Jugendliche“ für GrundschullehrerInnen

Nach dem Modellseminar 2004 wurde die Kooperation mit dem Landesinstitut für Schule (LIS) fortgesetzt. In einer 40 Stunden umfassenden ÜL-Ausbildung  erwerben die GrunschullehrerInnen die o. g. ÜL-Lizenz.  Die TeilnehmerInnen bekamen u. a. eine Vielzahl von Bewegungsanregungen und Bewegungsanimationen für die Zielgruppe 6-12jährige Kinder aufgezeigt. Darüber hinaus werden u. a. Themen wie: Rechtsfragen, Konflikttraining, Methodik und Didaktik vermittelt.

 

Übungsleiterassistentenausbildungen

Diese  Qualifizierung ist eine Vorstufenausbildung für ÜbungsleiterInnen und richtet sich somit an Personen, die als HelferInnen die ÜbungsleiterInnen  im Sportverein unterstützen. Das Interesse an dieser 30stündigen Schulung, die in einer Woche stattfand, war außerordentlich groß.  Inhalte sind u. a., Aufbau einer Übungsstunde, Spiele und Spielformen für Kinder/Jugendliche, Konflikttraining, Rechtsfragen, Aufgaben des Ül, Führen und Leiten von Sportgruppen.

 

Interkulturelle Kompetenz

Dieses Modellseminar wurde mit MultiplikatorInnen der Jugendarbeit, die mit Gruppen aus verschiedenen Kulturkreisen arbeiten, durchgeführt. Ziel ist es, die Praktiker vor Ort zu unterstützen, Handlungskompetenz im sportlichen Alltag mit MigrantInnen zu geben und interkulturelle Kompetenzen zu vermitteln.

 

Mediatorenschulungen „Konflikttraining“

Diese Qualifizierung fand in diversen Fortbildungen, z. B. in Einzelveranstaltungen, in Ausbildungsmaßnahmen statt. Zielsetzung ist, den MitarbeiterInnen in der Jugendarbeit des Sports, z. B. ÜbungsleiterInnen und JugendleiterInnen, konkrete Handlungshilfen für verschiedene Konfliktsituationen  zu geben.